Alarmierung

Allgemein:


Die Freiwillige Feuerwehr München ist in 21 Abteilungen gegliedert, welche wiederum in fünf Bereiche zusammengefasst werden. Die einzelnen Abteilungen werden zu allen Einsätzen in ihren jeweiligen Ausrückebereichen alarmiert, können aber bei Bedarf auch in andere Ausrückebereiche alarmiert werden.

 

Der Notruf:


Jeder Notruf unter der Nummer 112 läuft bei der Integrierten Leitstelle (ILSt) der Berufsfeuerwehr München auf. Diese ist in der Feuerwache 3 nahe der Theresienwiese untergebracht und rund um die Uhr mit mehreren Disponenten besetzt. Anhand des Meldebilds und der Adresse alarmiert der Disponent mithilfe des Einsatzleitrechners die zuständige(n) Wache(n) der Berufsfeuerwehr (BF) und die Abteilung(en) der Freiwilligen Feuerwehr, in deren Gebiet der Einsatzort liegt.

 

Während die Berufsfeuerwehr mit einem Gong alarmiert wird, werden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr anhand der Funkmeldeempfänger "Piepser" zum Gerätehaus gerufen. Seit Einführung der "stillen Alarmierung" gibt es in München keine Sirenen mehr.

 

Am Feuerwehrhaus angekommen wechseln die Feuerwehrmänner und Frauen ihre Kleidung in die feuerbeständige und isolierende Feuerwehrdienstkleidung. Sobald ein Fahrzeug mit der minimalen Ausrückestärke von 6 Feuerwehrdienstleistenden besetzt ist rücken dann die alarmierten Fahrzeuge zum Einsatzort aus.

 

Während der Fahrt rüstet sich die Mannschaft mit dem benötigtem Material, wie Pressluftatmer oder Visier aus.

 

Nach spätestens 10 Minuten treffen die Kräfte der Feuerwehr am Einsatzort ein, wobei wegen der kürzeren Fahrtwege die Freiwillige oft vor der Berufsfeuerwehr eintrifft.

Nach Beendigung der Aufgaben am Einsatzort rücken die Fahrzeuge wieder ein und gebrauchtes Material wird gegen neues getauscht.